Pressemeldung Krone Gesund

Eine neue, am AKH Wien entwickelte Methode reichert das Eigenfett durch Beimengung von Thrombozyten(Blutplättchen)-Konzentrat an. „Diese Technik der Brustrekonstruktion zeigt sich als sehr vorteilhaft, weil sie nachhaltiger ist und gewebeschonend eine höhere Einheilrate des Eigenfettes bewirkt. Damit lassen sich mit weniger Eingriffen optisch sehr ansprechende Ergebnisse erzielen“, erklärt der plastische Chirurg Univ.-Prof. Dr. Edvin Turkof, der diese Technik am AKH-Wien in Zusammenarbeit mit den Transfusionsmedizinern entwickelt hat. „Der Unterschied zu der herkömmlichen Vorgangsweise: Bislang wurde der Patientin Blut entnommen, daraus die Blutplättchen isoliert, danach musste der Rest des des auf diese Weise angereicherten Eigenfetts wird um bis zu 30 Prozent verbessert“, beschreibt Prof. Turkof den Vorgang.

In seinem neuen Buch* hat er alle wichtigen Informationen rund um das gesamte Thema zum Wiederaufbau der Brust zusammengestellt.

* E. Turkof: Brustrekonstruktion, Verlagshaus der Ärzte, Oktober 2017, ISBN-Nr.: 978-3-99052-163-2

Artikel der Krone „Gesundheitsmagazin“ hier als PDF

APA-Pressemeldung

Pressemeldung APA

Neue Methode zur Verbesserung des Brustaufbaus mit Eigenfett

Nach Teilentfernung der Brust wegen Tumor-Operation – Oktober ist Brustkrebsmonat

 

APA-Pressemeldung-Presse-AKH

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171025_OTS0024/neue-methode-zur-verbesserung-des-brustaufbaus-mit-eigenfett

Auszug der Pressemeldung:

Bei der Eigenfett-Transplantation zum Brustaufbau wird Fett an einer zur Spende geeigneten Körperstelle entnommen und in die Brust transplantiert, das geschieht wie bei einer Fettabsaugung mit besonders feinen Kanülen. Damit möglichst viel vom transplantierten Fett in der Brust verbleibt (einheilt), sind eine ganze Reihe von Faktoren nötig; eine deutliche Verbesserung der Einheilrate erreicht man durch Zugabe von plättchenreichem Plasma (PRP= mit Blutplättchen
angereicherte Blutfüssigkeit). Die Blutplättchen setzen nämlich Wachstumsfaktoren frei.

„Das PRP wirkt wie der Dünger“, erklärt Edvin Turkof, Plastischer Chirurg und seit 12 Jahren an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde exklusiv für die
Brustrekonstruktion mit Eigengewebe tätig. „Der Nachteil ist aber, dass man 20 Volumenprozent PRP braucht (also beispielsweise 20 ml PRP, wenn man 100ml Fett anreichern will), und leider braucht man außerdem für ein bis zwei Milliliter Plättchen-Konzentrat rund 10 Milliliter Blut. Das für die PRP-Herstellung abgenommene eigene Blut der Patientin wurde bisher verworfen, also entsorgt; für die Anreicherung (‚Düngung‘) von 150-200 ml Fett (das ist die  durchschnittliche Menge an benötigtem Fett für eine Brust(Teil)rekonstruktion) war es daher nicht möglich, genügend Blutplättchen für einen optimalen Brustaufbau zu gewinnen, weil der für die PRP-Herstellung notwendige Blutverlust von 200 bis 250 ml nicht zu verantworten ist.“

Nun haben die ExpertInnen der MedUni Wien/AKH Wien rund um Edvin Turkof in Kooperation mit der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin der MedUni Wien/AKH Wien eine neue Methode gefunden: das plättchenreiche Plasma wird mit Hilfe einer Plasmapherese-Maschine hergestellt, mit der die Blutplättchen separiert und als Konzentrat gesammelt werden. Alle anderen Blutbestandteile (rote und weiße Blutkörperchen, Plasma) werden danach ohne Verlust wieder in den Körper der Patientin zurückgeleitet. Bis zu 300 Milliliter Plättchen-Konzentrat können schmerzfrei in einem Durchgang entnommen und danach zur Anreicherung des körpereigenen Fetts verwendet werden. Turkof: „Es handelt sich eigentlich um nichts einfacheres als eine Thrombozyten-Eigenspende.“

Weiterer Vorteil: Das entnommene Konzentrat kann seit kurzem auch aufbewahrt und jederzeit wieder verwendet werden. Denn für einen Brustaufbau mit Eigenfett sind im Schnitt drei bis vier minimal-invasive, rund 45-minütige Eingriffe nötig – auch das ist eine Verbesserung durch die neue Methode, die weniger Operationen als früher notwendig macht.

Weitere Information: AKH Wien, Brustgesundheitszentrum

Buchtipp: [www.brustrekonstruktion.at]

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Pressemeldung Aerzte Steiermark

Edvin Turkof, Facharzt für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie in Wien, gibt Brustkrebspatientinnen, die überlegen, ihre Brust wieder aufbauen zu lassen, die nötigen Informationen für ihre Entscheidung.

Er beschreibt alle derzeit üblichen Eingriffe inklusive Eigenfetttransplanttation, zeigt Skizzen und Fotos dazu und nennt Vor- und Nachteile der jeweiligen Operationsmethode. Mittels Flussdiagramm soll den Frauen der Weg zur individuell bestmöglichen Behandlung gewiesen werden.

Turkof ist auch Mitverfasser der Buchreihe „Enzyklopaedia Aesthetice“, eine Patienteninformation über kosmetische Eingriffe, in der bereits drei Bände über die weibliche Brust erschienen sind.

Pressemeldung Doktor in Wien

Dieser wichtige Ratgeber hilft Brustkrebspatientinnen, die Folgen ihrer Operation zu beseitigen.

Das Buch beschreibt dabei die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion und zeigt zu jedem Eingriff detaillierte Skizzen und zahlreiche Fotos.

Am Ende jedes Kapitels werden Vor- und Nachteile der Operation in einer Tabelle gegenübergestellt. Auch die neuesten Erkenntnisse der Eigenfetttransplantation / Anreicherung werden beschrieben.

Pressemeldung Gesund und Fit

Ein bösartiger Brusttumor stellt nach wie vor die häufigste Krebsdiagnose bei Frauen dar -in Österreich erkranken 5.500 Frauen jährlich. Durch Entfernung eines Teils oder gar der ganzen Brust im Rahmen der Krebstherapie leidet die positive Eigenwahrnehmung der betroffenen Frauen.

Eine Rekonstruktion kann das Lebensgefühl steigern.

Welche Methode für die jeweilige Patientin geeignet ist, muss immer individuell entschieden werden. Der im Oktober erschienene Ratgeber „Brustrekonstruktion“ von Univ.-Prof. Dr. Edvin Turkof vermittelt in leicht verständlicher Form einen Überblick über die modernen Möglichkeiten des Brust-Wiederaufbaus.

 

Pressemeldung Seniorkom.at

Neues Ratgeber-Buch:
Für die Wiederherstellung der Brust nach der Krebsoperation stehen heute – je nach Radikalität des Eingriffs – eine ganze Reihe bewährter und moderner Operationsmethoden zur Verfügung. Welche Rekonstruktionsmethose für die jeweilige Patientin geeignet ist, muss immer individuell entschieden werden. Das brandneue, im Oktober 2017 erscheinende Ratgeberbuch „Brustrekonstruktion“ vermittelt dem medizinischen Laien aber auch allen nicht spezialisierten Ärzten in leicht verständlicher Form einen guten Überblick über die modernen Möglichkeiten des Brust-Wiederaufbaus.
Die Leserin erfährt anhand von zahlreichen anschaulichen Fotos und Graphiken welche kosmetischen Ergebnisse erzielt werden können und welcher operative Aufwand für die jeweilige Technik nötig ist. Und am Schluss des Buches hilft ein übersichtliches Flussdiagramm der Ratsuchenden, die für sie geeignete Form des Brustwiederaufbaus zu finden. Autor ist Univ.-Prof. Dr. Edvin Turkof, der bereits mit seiner „Enzyklopaedia Aesthetica“ im Deutschsprachigen Raum Akzente auf dem Gebiet hochqualitativer Patienteninformation gesetzt hat.

E. Turkof: Brustrekonstruktion, Verlagshaus der Ärzte, Oktober 2017

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